FSV Zwickau holt Flügelspieler Morris Schröter zurück an die Mulde

Zwickau und VogtlandLandkreis ZwickauFSV Zwickau holt Flügelspieler Morris Schröter zurück an die Mulde

Zwickau – Morris Schröter spielt wieder für den FSV Zwickau. Der 31-jährige Flügelspieler hat nach Angaben des Vereins einen Vertrag bis zum 30.06.2028 plus Option unterschrieben, teilte der FSV Zwickau mit. Er ist ab sofort spielberechtigt und läuft künftig mit der Rückennummer 37 auf.

Schröter ist in Zwickau kein Unbekannter. Von 2015 bis 2021 bestritt er insgesamt 185 Pflichtspiele für den Verein und stieg 2016 mit dem FSV in die 3. Liga auf. Danach spielte er bei Dynamo Dresden, Hansa Rostock und 1860 München. Der Verein verweist auf seine Erfahrung aus 207 Drittliga- und 51 Zweitligapartien.

Lenk: Idee ist aufgegangen

Sportchef Robin Lenk sagte, die Idee, Schröter zu holen, sei vor zwölf Wochen entstanden. Es habe etwas gedauert, am Ende sei es aber gelungen. Besonders dankte er André Beuchold, der in den letzten zwei, drei Wochen die nötigen Gelder aufgetrieben habe. Gemeinsam mit René Heinz habe Beuchold das Bestmögliche für den Verein erreicht.

Lenk erinnerte an Schröters erste Zeit in Zwickau: „Als er damals von hier weggegangen ist, war er in der 3. Liga ein absoluter Unterschiedsspieler – sowohl beim Toreschießen als auch beim Vorbereiten.“ Dass er das noch sein könne, zeige Schröter täglich im Training. Lenk erwartet für das morgige Spiel einen zusätzlichen Schub durch den neuen Mann im Kader.

Der Verein dankte zudem dem Spieler selbst, der die „Zwickauer Konditionen“ angenommen und sich damit für den FSV entschieden habe. Schröter sagte zu seiner Rückkehr: „Ich habe mich direkt wieder wohlgefühlt und freue mich einfach, wieder hier zu sein.“ Er habe sich in den letzten Wochen einleben und die Mannschaft beobachten können. Es seien einige neue Gesichter im Team.

In Kürze

  • Vertrag: bis zum 30.06.2028 plus Option
  • Rückennummer: 37
  • Spielberechtigung: ab sofort

Randbemerkung

Für die Fans ist das eine emotionale Personalie, denn Schröter gehört zur Aufstiegsmannschaft von damals. Sportlich muss er nun zeigen, ob er an alte Leistungen anknüpfen kann; Lenks Lob basiert vor allem auf Eindrücken aus dem Training. Offen bleibt, wie sich der Verein die Verpflichtung finanziert, die Mitteilung nennt dazu keine Details.

Mehr aus der Region

Weitere Orte:

Zuletzt erschienen