Glauchau: Vortrag zu Vorhofflimmern im Rudolf Virchow Klinikum

Gesundheit & SozialesGlauchau: Vortrag zu Vorhofflimmern im Rudolf Virchow Klinikum

Zwickau – Das Rudolf-Virchow-Klinikum Glauchau lädt am Mittwoch, 4. November 2026, um 16:00 Uhr zu einer Patientenveranstaltung über Vorhofflimmern ein. Chefarzt Dr. med. Uwe Beyreuther hält den Vortrag, wie die Klinik mitteilte. Die Veranstaltung gehört zu den bundesweiten Herzwochen 2026, die die Deutsche Herzstiftung ausrichtet.

Der Mitteilung zufolge ist Vorhofflimmern die am häufigsten auftretende Herzrhythmusstörung, wird aber trotzdem oft nicht bemerkt. Manche Betroffene spüren Herzstolpern oder Herzrasen, andere haben gar keine Beschwerden. Unbehandelt kann die Erkrankung schwerwiegende Folgen haben.

Beyreuther geht darauf ein, wie sich Vorhofflimmern erkennen lässt, mit welchen Risiken es einhergeht und wie es behandelt werden kann. Im Anschluss an den Vortrag können die Besucher Fragen stellen. Der Eintritt kostet nichts, anmelden muss sich niemand. Wer mit dem Auto kommt, kann ab 14:30 Uhr gebührenfrei auf den Mitarbeiterparkplätzen der Klinik parken.

In Kürze

  • Termin: Mittwoch, 4. November 2026, 16:00 Uhr
  • Ort: Konferenzraum im Haus 1, 2. Obergeschoss des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau
  • Eintritt frei, ohne Anmeldung
  • Fragen sind nach dem Vortrag möglich
  • Parken auf den Mitarbeiterparkplätzen ab 14:30 Uhr gebührenfrei

Zusammenhang

Bei Vorhofflimmern ist die Tätigkeit der Herzvorhöfe ungeordnet. Es kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten. Laut Wikipedia bemerken die Patienten etwa 70 % der Attacken nicht. Wenn Beschwerden auftreten, sind sie oft unspezifisch, etwa Erschöpfung, Müdigkeit oder Schlafstörungen.

Im EKG fehlen bei Vorhofflimmern die Vorhofwellen, stattdessen zeigt sich oft ein unregelmäßiges Flimmern der Grundlinie. Anfallsartiges Vorhofflimmern lässt sich häufig erst im Langzeit-EKG erkennen.

Wie Wikipedia festhält, steigt durch die Erkrankung die Gefahr, einen Schlaganfall oder eine Herzinsuffizienz zu erleiden. Den meisten Patienten ermöglicht eine Behandlung mit Medikamenten oder ein invasiver Eingriff eine normale oder fast normale Lebensweise. Eine Option ist die Katheterablation: Dabei setzt der Arzt mit einem Katheter in der Vorhofinnenwand eine Narbe, um die auslösenden elektrischen Impulse zu stoppen. Gute Ergebnisse liefert sie vor allem bei anfallsartigem Vorhofflimmern.

Randbemerkung

Wer schon einmal unerklärliches Herzstolpern bemerkt hat oder einfach wissen möchte, worauf man achten sollte, bekommt hier eine niedrigschwellige Gelegenheit zum Fragen. Dass die Beschwerden so unterschiedlich ausfallen, macht Aufklärung sinnvoll. Der Vortrag ersetzt allerdings keine ärztliche Untersuchung.

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