Dresden – In Zwickau startet eine große Schau über die Kunst des Erzgebirges. Kulturministerin Barbara Klepsch eröffnet die Ausstellung „Mythos Erzgebirge. Kunst und Eigensinn einer Region“ am Freitagabend, 30. Oktober 2026, in der Historischen Baumwollspinnerei und hält dabei ein Grußwort. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus mit.
Die Schau gilt als erste umfassende Retrospektive zur Kunst im Erzgebirge seit 80 Jahren. Sie befasst sich mit der kulturellen Identität der Region und mit ihrer Bedeutung als Kunstregion. Gezeigt wird, wie Künstlerinnen und Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts das Erzgebirge, seine Geschichte und seine Besonderheiten in ihren Arbeiten verarbeitet haben. Mehr als 130 Kunstschaffende sind mit ihren Arbeiten vertreten.
Für die Öffentlichkeit zugänglich ist die Ausstellung ab dem 31. Oktober 2026 im metaWERK, der historischen Baumwollspinnerei, und läuft bis zum 23. Mai 2027.
Klepsch würdigte die Ausstellung als Zusammenspiel aus Heimat, geschichtlicher Tiefe und regionalem Charakter. Die Kunstschaffenden des Erzgebirges seien den Menschen nah, schärften mit ihren Werken den Blick und ließen einen die Heimat oft aus ungewohntem Blickwinkel neu sehen. Das Erzgebirge ziehe Künstler an und bringe zugleich herausragende Persönlichkeiten hervor, etwa den Bildhauer und Formgestalter Hans Brockhage. Besonders dankte die Ministerin den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Kuratoren sowie den Förderern und Partnern. Sie sagte:
„Ein Projekt dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, erfordert Mut, Leidenschaft und Tatkraft.“
In Kürze
- Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2026, Abend
- Ausstellungszeit: 31. Oktober 2026 bis 23. Mai 2027
- Ort: Historische Baumwollspinnerei metaWERK, Zwickau
- Informationen: https://mythos-erzgebirge.de/
Randbemerkung
Dass die letzte Retrospektive zur Kunst der Region so lange zurückliegt, macht die Schau für Zwickau und das Erzgebirge interessant. Die lange Laufzeit gibt auch Besuchern aus der Umgebung genug Spielraum für einen Besuch. Zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen nennt die Pressemitteilung nichts, hier lohnt vorab ein Blick auf die Homepage.

