Stollberg: Vortrag über Schlafapnoe am Erzgebirgsklinikum gut besucht

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Annaberg-Buchholz – Wer laut und unregelmäßig schnarcht, kaum erholsam schläft, sich schlecht konzentrieren kann oder tagsüber in Sekundenschlaf fällt, sollte an ein Schlafapnoesyndrom denken. Darüber hat die Klinik für Innere Medizin I am Erzgebirgsklinikum in Stollberg am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, bei ihrer Gesundheitsakademie aufgeklärt. Nach Angaben des Klinikums kamen zahlreiche Interessierte.

Chefarzt Dr. med. Andreas Glänzel erläuterte in seinem Vortrag Risikofaktoren und Symptome der Erkrankung. Außerdem ging es um Diagnostik und Therapie. Schlafapnoe gilt als Volkskrankheit: In Deutschland sind vierzehn bis sechzehn Millionen Menschen betroffen.

Nach dem Vortrag blieb Zeit für Fragen. Viele Gäste besprachen ihre persönlichen Anliegen direkt mit dem Chefarzt. Außerdem ließen sie sich verschiedene Therapiegeräte und Therapiemasken aus dem Schlaflabor vorführen.

Nächster Termin und Hintergrund der Reihe

Schon bald gibt es die nächste Gelegenheit: Dr. Glänzel hält eine weitere Gesundheitsakademie zum Thema „Atemnot, ein häufiges Symptom von Lungen- und Herzerkrankungen“. Sie findet im Café des Erzgebirgsklinikums in Stollberg statt.

Mit der Reihe will das Klinikum Interessierte in regelmäßigen Abständen über Themen aus ganz unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten informieren. Es geht nicht nur um Diagnostik und Behandlung von Krankheiten, sondern auch um Vorbeugung und einen gesunden Lebensstil. Die Veranstaltungen laufen im Haus Annaberg, im Haus Stollberg und im Haus Zschopau.

In Kürze

  • Nächste Gesundheitsakademie: Donnerstag, 26. November 2026, 17.00 Uhr
  • Thema: „Atemnot, ein häufiges Symptom von Lungen- und Herzerkrankungen“
  • Ort: Café des Erzgebirgsklinikums in Stollberg
  • Referent: Chefarzt Dr. Glänzel
  • Weitere Veranstaltungsorte der Reihe: Haus Annaberg, Haus Stollberg, Haus Zschopau

Randbemerkung

Dass Patienten Therapiemasken und Geräte aus dem Schlaflabor vor Ort anschauen konnten, kann helfen, Berührungsängste vor einer Behandlung abzubauen. Die Mitteilung verrät allerdings nicht, ab wann Schnarchen ein Fall für den Arzt ist oder wie man einen Termin im Schlaflabor bekommt. Wer die genannten Beschwerden von sich kennt, sollte das ärztlich abklären lassen.

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