Schönheide: Oktoberfest und Erntedank im „Carlshof“ gefeiert

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Schönheide – Im „Carlshof“ in Schönheide ist der Herbst mit mehreren Festen und Ausflügen eingeläutet worden. Das teilte die Gemeinde Schönheide mit. Nach Angaben der Einrichtung erlebten die Gäste in den vergangenen Wochen eine Mischung aus Festen, gemeinsamen Ausflügen und besinnlichen Momenten. Es wurde gelacht, gesungen und geschlemmt, und manche Erinnerung wurde wieder geweckt.

Ein Höhepunkt war das Oktoberfest. Auf den Tischen standen Weißwürste, Brezen und weitere Leckereien. Die Mitarbeiter trugen Dirndl und andere Tracht, um Wiesn-Stimmung zu schaffen. Geschicklichkeit und Humor brauchte man bei den typisch bayerischen Spielen, und alle feierten zusammen in bester Stimmung.

Etwas besinnlicher war es beim Erntedankfest: Diakon Andreas Korb hielt in der Einrichtung an einem Vormittag eine Andacht. Die Gäste sprachen darüber, was Erntedank bedeutet und wofür man dankbar sein kann. Dabei ging es um die Gaben der Natur, um das Miteinander und um viele kleine Dinge, die das Leben bereichern.

Zum Erntedankfest unternahmen die Gäste außerdem einen Ausflug in die Schönheider Martin-Luther-Kirche. Zwei Gruppen machten sich nacheinander auf den Weg, sodass möglichst alle Gäste dabei sein konnten. Bei den anschließenden Beschäftigungsangeboten griff man die Eindrücke und Gedanken zum Erntedank erneut auf und ging ihnen weiter nach.

Die Einrichtung schreibt, solche Erlebnisse brächten Abwechslung in den Alltag und förderten Begegnungen. Gründe für ein Zusammentreffen finde man auch in den kühleren Monaten reichlich, heißt es weiter. Verfasst wurde der Text von Jeanine Seifert aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

Zusammenhang

Das Erntedankfest ist im Christentum auf der nördlichen Halbkugel ein Fest nach der Ernte im Herbst, bei dem die Gläubigen Gott für die Gaben der Ernte danken. Gefeiert wird meist in einer Kirche. Dabei werden Feldfrüchte, Getreide und Obst dekorativ aufgestellt.

Für die evangelischen Kirchen wird der erste Sonntag im Oktober als Termin empfohlen, seit 1985 mit dem neuen Perikopenbuch. Die römisch-katholische Kirche in Deutschland legte 1972 ebenfalls den ersten Sonntag im Oktober als Festtermin fest, ohne dies für alle Gemeinden verbindlich zu machen.

Zum Oktoberfest gehört der Ruf „O’zapft is!“, bairisch für „Es ist angezapft!“. Er folgt auf den Anstich des ersten Bierfasses durch den Münchner Oberbürgermeister im Schottenhamel-Festzelt und steht seit 1950 für die Eröffnung des Münchner Oktoberfests. Danach ertönen zwölf Böllerschüsse, die den Startschuss für den Bierausschank in sämtlichen Festzelten geben.

Randbemerkung

Die Mitteilung zeigt, wie viel Mühe sich die Mitarbeiter geben, den Jahreslauf im Haus erlebbar zu machen. Dass die Gäste in Gruppen nacheinander zur Kirche aufbrachen, damit alle mitkommen konnten, ist ein schönes Detail. Wie viele Gäste teilnahmen und ob solche Termine regelmäßig stattfinden, bleibt offen.

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