Plauen – Autofahrer im Plauener Schloßgebiet müssen sich auf neue Schilder einstellen. Am Montag, dem 9. November, stellt die Stadt dort die Schilder „Tempo 30 Zone“ auf, wie die Stadt Plauen mitteilte. Damit setzt sie einen Beschluss des Stadtrats um, der am 8. September einstimmig gefallen war.
Auslöser waren Forderungen von Anwohnern, die sie bei einer Einwohnerversammlung im Juni 2025 vorgebracht hatten. Die Zone betrifft das gründerzeitliche Viertel zwischen Jößnitzer Straße, Kaiserstraße, Reißiger Straße, Hammerstraße, Syrastraße und Bahnhofstraße. Dort wohnen und lernen nach Angaben der Stadt viele Kinder mit ihren Familien.
Als schützenswerte Einrichtungen gelten laut Straßenverkehrsordnung die Grundschule „Karl-Marx“, der Kindergarten „Pusteblume“, die Seniorenresidenz „An der Rädelstraße“ und der „ASPIDA“ Pflegecampus an der Bergstraße.
Auch der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt sieht eine solche Zone in diesem Bereich vor. Die Stadt nennt außerdem als Vorteil, dass im ganzen Gebiet einheitlich die „Rechts-vor-Links-Regelung“ gilt und weniger Verkehrsschilder nötig sind. Sie erhofft sich mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit sowie eine bessere Aufenthaltsqualität im Wohnquartier.
In Kürze
- Beginn der Ausschilderung: Montag (9. November)
- Gebiet: Schloßgebiet zwischen Jößnitzer Straße, Kaiserstraße, Reißiger Straße, Hammerstraße, Syrastraße und Bahnhofstraße
- Regelung: Tempo 30 Zone mit einheitlicher „Rechts-vor-Links-Regelung“
Randbemerkung
Für Autofahrer ändert sich mit der Zone die Verkehrsregelung im Gebiet. Offen lässt die Mitteilung, ob die Stadt die Einhaltung kontrolliert. Davon dürfte abhängen, ob die erhoffte Sicherheit für Kinder und Senioren tatsächlich ankommt.

