Döbeln: Skoda-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle in der Leipziger Straße

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Chemnitz – Weil an seinem Wagen das vordere Kennzeichen fehlte, geriet ein 36 Jahre alter Autofahrer in Döbeln ins Visier von Streifenbeamten. Die Kontrolle am späten Abend des 27.10.2026 endete für ihn mit mehreren Anzeigen, teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit.

Die Polizisten hatten den Skoda bei ihrer Streife in der Leipziger Straße bemerkt und wollten Fahrer und Fahrzeug überprüfen. Der Mann sah die Einsatzkräfte, gab Gas und versuchte zu entkommen. Nach einigen Minuten fanden die Beamten den Wagen in der Quergasse/Klosterstraße, allerdings ohne den Fahrer. Er war zu Fuß weitergelaufen. Unterstützungskräfte stellten ihn kurze Zeit später in der Gartenstraße in einem Gebüsch.

Gegenüber den Beamten räumte der Mann ein, den Skoda zuvor gefahren zu haben. Bei der Kontrolle zeigte sich dann, warum er geflüchtet sein dürfte: Er besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Ein Drogenvortest reagierte zudem positiv auf Amphetamine.

Am Skoda war außerdem ein Kennzeichen angebracht, das nach einem Diebstahl von der Berliner Polizei zur Fahndung ausgeschrieben war. Wie der Tatverdächtige an das gestohlene Kennzeichen kam, sollen die weiteren Ermittlungen klären. Gegen ihn wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Drogen am Steuer und Urkundenfälschung ermittelt.

Randbemerkung

Ein fehlendes Kennzeichen wirkt wie eine Kleinigkeit, war hier aber der Anlass, der mehrere weitere Verstöße ans Licht brachte. Offen bleibt, woher das gestohlene Kennzeichen stammt. Bis die Ermittlungen dies klären, gilt für den Tatverdächtigen die Unschuldsvermutung.

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