Plauen: Taschenlampenrundgang und Gruselabend im Vogtlandmuseum

Umwelt & VerkehrPlauen: Taschenlampenrundgang und Gruselabend im Vogtlandmuseum

Plauen – Wer Halloween schon einen Tag früher feiern möchte, kann das im Plauener Vogtlandmuseum tun. Am 30. Oktober öffnet das Haus in der Nobelstraße um 18 Uhr seine dunklen Innenhöfe, wie die Stadt Plauen mitteilte. Dort warten Gruselgestalten auf die Besucher.

Das Programm beginnt mit einem Taschenlampenrundgang für große und kleine Gäste. Sie erkunden dabei die Ausstellung und „beleuchten“ die Exponate aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Mit Glück begegnen sie dem Museumsgeist. Der spukt nach Angaben der Stadt seit nunmehr über 100 Jahren im Haus und treibt abends, wenn die Besucher eigentlich schon daheim sind, auf Fluren und in Räumen seinen Schabernack.

Bis 22 Uhr treten außerdem weitere schauderhafte Gestalten aus vergangenen Zeiten auf. Wer Hunger oder Durst hat, geht in die Hexenküche. Die Stadt beschreibt den Abend als schaurig schön und für die ganze Familie geeignet.

Karten gibt es im Vorverkauf bis zum 29. Oktober an der Museumskasse. Kinder bis 16 Jahre zahlen dort 5 Euro, Erwachsene 8 Euro. An der Abendkasse kosten die Tickets für Kinder bis 16 Jahre 7 Euro und für Erwachsene 10 Euro.

In Kürze

  • Termin: 30. Oktober, ab 18 Uhr bis 22 Uhr
  • Ort: Vogtlandmuseum, Nobelstraße
  • Vorverkauf bis zum 29. Oktober an der Museumskasse: Kinder bis 16 Jahre 5 Euro, Erwachsene 8 Euro
  • Abendkasse: Kinder bis 16 Jahre 7 Euro, Erwachsene 10 Euro
  • Informationen: www.vogtlandmuseum-plauen.de

Zusammenhang

Halloween ist laut Wikipedia ein Fest in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Es ist besonders durch Verkleidungen, geschnitzte Kürbisse und Gruselmotive geprägt. Das Brauchtum war demnach ursprünglich vor allem im katholisch geprägten Irland verbreitet.

Irische Einwanderer pflegten ihre Bräuche in den USA und bauten sie aus. Auch der Brauch, Kürbisse aufzustellen, stammt laut Wikipedia aus Irland.

Abendliche Museumsöffnungen sind ein verbreitetes Format. Als Lange Nacht der Museen bezeichnet Wikipedia Gemeinschaftsaktionen mehrerer Museen eines Ortes, die an einem vereinbarten Tag ihre Öffnungszeiten bis in die Nacht verlängern. Man möchte die Einrichtungen stärker ins Bewusstsein rücken und dabei auch Menschen ansprechen, die bislang nicht zu den Gästen zählten.

Randbemerkung

Ein Museumsabend mit Taschenlampe senkt für Familien die Hemmschwelle, das Haus einmal anders zu erleben. Gut ist, dass Kinder und Erwachsene gemeinsam unterwegs sein können. Für sehr kleine Kinder wäre ein Hinweis zur Eignung hilfreich, der in der Mitteilung fehlt. Der Vorverkauf ist günstiger als die Abendkasse.

Mehr aus der Region

Weitere Orte:

Zuletzt erschienen