„Opa war kein Nazi?“ – Familienrecherche zum Nationalsozialismus

Bildung & Wissenschaft„Opa war kein Nazi?“ – Familienrecherche zum Nationalsozialismus

Chemnitz – Volkshochschule: Workshop am 16. November, von 16 bis 19 Uhr, Kursraum 4.07, TIETZ, Moritzstraße 20

am Montag, dem 16. November, von 16 bis 19 Uhr sind Interessierte zu einem Workshop in der Volkshochschule zur Familienrecherche zum Nationalsozialismus eingeladen. Der Workshop mit professioneller Unterstützung des Historikers und Journalisten Dr. Johannes Spohr findet im Kursraum 4.07 im TIETZ, Moritzstraße 20, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um Anmeldung unter dem Link zur Veranstaltung gebeten.

Der Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weise bis in die heutige Gesellschaft hinein. Viele Menschen fragen sich, welche Rollen ihre Familienangehörigen, Bekannten oder Vereinsmitglieder während dieser Zeit innehatten. Wer sich auf den Weg der Recherche begibt, besitzt nicht immer umfangreiche Dokumente. Manchmal liefern Erzählungen oder persönliche Dokumente erste Anhaltspunkte. Einige beginnen die Suche ohne jegliches Vorwissen. Doch wie recherchiert man eigentlich in einem Archiv? Was lässt sich dort über die eigenen Vorfahren herausfinden – und was vielleicht auch nicht? Wie sind die Ergebnisse zu verstehen?

Dr. Johannes Spohrführt die Teilnehmer:innen in die Grundlagen der Recherche ein, liefert Anregungen und Tipps und geht auf individuelle Fragen zur Recherche ein. Der Workshop ermutigt dazu, Archive zu nutzen und Hürden abzubauen. Außerdem wird diskutiert, welche Bedeutung eine solche Recherche hat – individuell und gesellschaftlich.

Der Workshop ist eine Kooperation des Buntmacher*innen e. V. und der Volkshochschule Chemnitz. Er wird durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und ein weltoffenes Chemnitz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch den Landespräventionsrat des Freistaates Sachsen gefördert.

Mehr aus der Region

Weitere Orte:

Zuletzt erschienen